Dienstag, 01. Januar 2013

Einsatzstatistik 2012

Im Berichtjahr 2012 rückte die Stadtfeuerwehr Tulln zu 92 Brandeinsätzen, 244 technischen Einsätzen und zu 73 Brandsicherheitswachen aus. Daraus ergibt sich eine Gesamteinsatzzahl von 409 Einsätzen.

Mit den 92 Brandeinsätzen, welche 22% der Gesamteinsätze ausmachen, wurde ein Rückgang der Brandeinsätze verzeichnet. 17 mal wurde die Stadtfeuerwehr zu Bränden außerhalb des unmittelbaren Einsatzgebietes zur Unterstützung angefordert.

Automatische Brandmeldeanlagen (TUS-INFRANET-ipNET) meldeten 59 mal einen Brandalarm der sich in den meisten Fällen jedoch als Fehl- bzw. Täuschungsalarm herausstellte.

Die 73 Brandsicherheitswachen & Sicherungsdienste bei Veranstaltungen und brandgefährlichen Tätigkeiten ergaben 18% der Gesamteinsätze.

Die technischen Einsätze machten 60% der Gesamteinsätze aus. Zu 35 technischen Einsätzen anderer Feuerwehren wurde die Stadtfeuerwehr Tulln zur Unterstützung angefordert.

Mehr als 33 Personen und 16 Tiere konnten im Jahr 2012 durch die Intervention der Stadtfeuerwehr Tulln aus einer Notlage und zum Teil aus lebensbedrohlichen Situationen gerettet werden.

Die Darstellung zeigt die Einsatzverteilung in den vergangenen 12 Monaten.
Bei den gelb dargestellten Gesamteinsatzahlen stechen der Februar und März mit besonders hohen Werten als einsatzstärkste Monate des Jahres heraus, wogegen im November die wenigsten Ausrückungen erfolgen mussten. 

Im vergangenen Jahr rückten statistisch gesehen 3.455 freiwillige Feuerwehrmitglieder zu insgesamt 5.501 ehrenamtlichen Einsatzstunden (TE: 2.326 / BE: 777 / BSW: 2.398) aus. Damit leistete statistisch jedes der 74 aktiven Mitglieder der Stadtfeuerwehr Tulln über 74 Einsatzstunden – neun Arbeitstage – freiwillig und unentgeltlich für die Sicherheit der Stadt Tulln.

Die Gesamteinsatzzahl von 409 liegt um -12,2 % (57 Einsätze) unter dem Durchschnitt der letzten 10 Jahre.Während die Anzahl der Brandeinsätze um -6,8% (11 Einsätze) und Brandsicherheitswachen um -6,7% (6 Einsätze) wieder leicht unter dem Durchschnitt liegen, sind die technischen Einsätze um -23,5% (40 Einsätze), trotz eines Anstieges zum Vorjahr, noch immer wesentlich unter dem Durchschnitt der letzten Jahre.