Rüstfahrzeuge

Am 25.11.1963 wurde der ehemalige Rüstanhänger "RA 750", Fahrgestellnr. 10/60/5521, Bj. 1960, Hersteller Firma Rosenbauer, aus dem Fuhrpark der NÖ Landes-Feuerwehrschule zur Freiw. Feuerwehr Tulln-Stadt umstationiert.

N 949.300:  Nach dem Ankauf eines gebrauchten Dodge Sportsman, Baujahr 1978, wurde dieser in Eigenregie lackiert sowie mit einer Sondersignalanlage ausgerüstet und zu dem ersten Vorausfahrzeug (takt. Bez. KRF-S) der Feuerwehr Tulln umgebaut. Im heckseitigen Geräteraum des 1981 in Dienst gestellten Kleinrüstfahrzeuges – welches auch als Fahrzeug für die Einsatzleitung diente – waren u.a. der hydraulische Rettungssatz sowie ein Notstromgenerator auf einem Auszug gehaltert. Zur Eigensicherung an den Einsatzorten war auch eine Verkehrsleiteinrichtung montiert.

Im Jänner 1992 wurde das Vorausfahrzeug außer Dienst gestellt und bei der Firma Rosenbauer ein Ersatzfahrzeug bestellt.

TU-18 FW:  Im Rahmen einer mehrstufigen Beschaffungsaktion des NÖ Landesfeuerwehrverbandes wurde 1987 ein mit 70% subventioniertes schweres Rüstfahrzeug an die Freiw. Feuerwehr Tulln-Stadt übergeben. Neben einem Heck-Ladekran Palfinger PK 7000 und einer 5-ton. Trommelwinde, gehörten Hebekissen, hydraulischer Rettungssatz, Nasssauger, 20 kVA Einbaugenerator, ein Be- und Entlüftungsgerät sowie zahlreiches weiteres Werkzeug bis hin zum Schraubenschlüssel zur Ausrüstung dieses Fahrzeuges. Augrund der umfangreichen Beladung konnte man es durchaus als "Allround-Talent" auf dem Gebiet der Technischen Hilfeleistung bezeichnen.

Im September 2010 wurde das schwere Rüstfahrzeug außer Dienst gestellt und durch ein Wechselladefahrzeug mit Ladekran und Bergeseilwinde ersetzt.
Das schwere Rüstfahrzeug wurde im Rahmen einer Internetauktion an die Freiw. Feuerwehr Rudersdorf-Ort im Bezirk Jennersdorf (Burgenland) verkauft.

TU-17 FW:  Für das 1993 durch die Fa. Rosenbauer gelieferte Vorausfahrzeug (takt. Bez. KRF-S) wurde das Ausrüstungs- und Aufgabenkonzept vom Vorgängerfahrzeug übernommen und weitergeführt. Das Vorausfahrzeug der zweiten Generation wurde auf einem Chevrolet Suburban mit 5.8 Liter Hubraum und 4-Gang Automatikgetriebe aufgebaut.

Die Ausrüstung entspricht in den wesentlichen Punkten seinem Vorgänger, da auch Teile der Beladung wie die Sondersignalanlage und die Verkehrsleiteinrichtung übernommen wurden.

Im Laufe der Jahre wurden einzelne Anlagenteile erneuert und dem Stand der Technik angepasst. So wurde z.B. das auf einem Auszug montierte Notstromaggregat durch einen Einbaugenerator ersetzt. Die Verkehrsleiteinrichtung wurde ebenfalls auf modernste LED-Technik ausgetauscht.

Nach einem Motorschaden, dessen Reparatur aufgrund des hohen Fahrzeugalters als unwirtschaftlich eingestuft wurde, folgte ein Beschaffungsauftrag sowie per 19.05.2014 der positive Gemeinderatsbeschluss für ein Ersatzfahrzeug.