Einsatzbekleidung

Mit 60 ehrenamtlichen Mitgliedern verfügt ein Großteil der aktiven Feuerwehrmitglieder im Rahmen der persönlichen Schutzausrüstung neben dem MSA-Feuerwehrhelm "F1SF" mit integriertem Augenschutz und einem zusätzlichen Gesichtsschutzvisier über eine Hitzeschutzhaube, eine Kälteschutzhaube, eine Schutzjacke, zwei blaue T-Shirt, eine Einsatzhose, ein Paar Sicherheitsstiefel in Lederausführung sowie ein Paar Arbeitshandschuhe. Für den Kopfschutz der restlichen Feuerwehrmitglieder mit geringerer Einsatzteilnahme dienen noch die nachleuchtendenen Feuerwehrhelme "Schuberth F210" und "Schuberth F220" mit duroplastischer Helmschale.

Die von der Fa. Bristol (GB) – Europas größter Hersteller von Feuerwehrschutzbekleidung – gefertigte Einsatzbekleidung entspricht den aktuellen Richtlinien und Normen für Schutz- und Warnkleidung und ist geprüft sowie zertifiziert nach EN 469: 2005 Stufe 2. Die textilen Einsatzjacken und -hosen bestehen aus einem mehrlagigen, hochtemperaturbeständigem, reißfestem Nomex-Delta-Gewebe und einem Goretex-Fireblocker. Ellenbogen- und Knieverstärkungen bieten zusätzlichen Schutz von gefährdeten Körperpartien. Die Schutzbekleidung ist ergonomisch konzipiert und sorgt für eine Herabsetzung der Hitzebelastung für den Träger, reduziert den Aufbau von Wärmestau im Körperinneren und unterstützt dadurch die Einsatzkräfte bei der Erfüllung aller Aufgaben, die Feuerwehrmitglieder regelmäßig ausüben müssen. Durch die ausreichende Sicherheitsbestreifung in reflektierender gelb/silber Kombination ist die erforderliche Wahrnehmbarkeit laut den gültigen Normen gegeben und es kann weiterhin auf das Tragen von zusätzlichen Warnwesten im Verkehrsraum verzichtet werden.

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Schwere Atemschutzausrüstung

In Verbindung mit einem umluftunabhängigen Atemschutzgerät wird die Schutzfunktion der Einsatzuniform optimiert. Für jedes Atemschutzgerät steht ein Mannschutz- und Ortungsgerät zur Verfügung womit das Feuerwehrmitglied für fast jeden Einsatz bestmöglich geschützt sein sollte.

Mit dieser Generation der persönlichen Schutzausrüstung sollte der beste Schutz für die ehrenamtlichen Helfer und letztendlich auch für alle Bürger der Stadt gewährt sein.

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Hitzeschutzbekleidung

Um auch bei extremen Brandeinsätzen sicher arbeiten zu können, wurde am 03.11.1986 im Zuge einer Ölwehr-Gerätestationierung durch den NÖ Landesfeuerwehrverband ein vollständiger Hitzeschutzanzug bei der Stadtfeuerwehr Tulln stationiert.

Zusätzlich werden in jedem unserer drei Tanklöschfahrzeuge Hitzeschutzhauben und -handschuhe mitgeführt.

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