Epoche III (1951-1990)

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1951

Die Kameraden Josef Baumüller und Josef Kiehtreiber sowie Brandinspektor Walter Krumhaar (NÖ Landesfeuerwehrschule) erhielten vom Landesfeuerwehrkommando Anerkennungsurkunden betreffend einer Lebensrettung am 22. Februar bei einem Brand im Bezirksgericht Tulln.

Ein Umbau des Gerätehauses wurde fertiggestellt. Der Kommandant Landesfeuerwehrrat Zuckrigl wurde am 29. Oktober einstimmig zum Ehrenhauptmann ernannt.

3 Brandeinsätze mit 54 Mann und 324 Arbeitsstunden, Hochwassereinsätze vom 10. Mai bis 16. Mai 1951 26 Mann mit 766 Arbeitsstunden sowie diverse Hilfeleistungen mit rund 100 Stunden.

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1952

Floriani-Tag am 4.5.1952 am Tullner Hauptplatz

Es erfolgt eine intensive Ausbildung der Jungmänner. Neun Kameraden wurden der Gemeinde zur Verleihung des Bürgerrechtes vorgeschlagen.

7 Brandeinsätze mit 70 Mann und 167 Arbeitsstunden.

Erste technische Hilfe mit 3 Mann und 6 Arbeitsstunden, 19 Übungen.

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1953

Die Mitglieder der Freiw. Feuerwehr Tulln im 75. Bestandsjahr, 1953

Wilhelm Hummel wird zum Kommandanten gewählt und Franz Rothbauer der Älteste zu seinem Stellvertreter.

Es wurde die Abhaltung einer Feier anläßlich des 75jährigen Bestandes der Feuerwehr beschlossen. Diese Feier wurde gemeinsam mit dem 38. Niederösterreichischen Landesfeuerwehrtag und den 3. Niederösterreichischen Landesfeuerwehrwettkämpfen unter zahlreicher Beteiligung der Feuerwehren aus nah und fern abgehalten.

Hiebei errangen im Wettkampf um das Feuerwehrleistungsabzeichen in Bronze die Tullner Kameraden den 3. Wanderpreis, und zwar ein silbernes Signalhorn mit Bronzewimpel. Gleichzeitig wurde auch die Ehrenurkunde für die älteste Wettkampfgruppe erworben.

Die siegreiche Wettkampfgruppe mit Bürgermeister Goldmann

Feuerwehrmusikkapelle Tulln unter Kapellmeister Anton Gartler, 1953

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1954

Tanklöschfahrzeug 1.500 (dzt. als Leihgabe im NÖ Feuerwehrmuseum Tulln)

Für den langjährig verdienstvollen Kommandanten und Ehrenhauptmann Landesfeuerwehrrat Leopold Zuckrigl wurde zu seinem 60. Geburtstag ein Ehrenring mit Wappen von der Mannschaftskasse angekauft.

Das erste Tanklöschfahrzeug (TLF 1.500) der Feuerwehr Tulln wurde von der Fa. Rosenbauer auf ein Opel-Blitz Fahrgestell aus Wehrmachtsbeständen aufgebaut. Hinter der verlängerten Mannschaftskabine (Besatzung 1:6) wurde ein Ovaltank montiert und die Löschwasserförderung erfolgte mittels einer Normal- und Hochdruckvorbaupumpe. Besonderheit seiner Zeit war das am Dach montierte Wenderohr, das als Wasserwerfer eingesetzt wurde.

Anläßlich der Hochwasserkatastrophe vom 10. bis 15. Juli standen 18 Mann durch 1.432 Stunden im Dienst. Mit vier Fahrzeugen wurden in dieser Zeit 1.460 Kilometer im Einsatzdienst zurückgelegt. Es wurde Tag und Nacht Dienst versehen. Zusätzlich mußten noch Auspumparbeiten und Fahrten zur Trinkwasserversorgung durchgeführt werden.

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1955

Anläßlich der Florianifeier wurde am Hauptplatz eine Fahrzeugausstellung durchgeführt.

Dem Übungsdienst wurde wieder eine besondere Aufmerksamkeit zugewendet.

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1956

In der Generalversammlung wurde Wilhelm Hummel zum Kommandanten und Franz Rothbauer der Älteste sowie Wilhelm Rest zu Stellvertretern gewählt. 12 Kameraden des ehemaligen 2. Zuges wurden wieder in die Freiw. Feuerwehr Tulln aufgenommen.

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1957

Am 15. Oktober erfolgte die Vorführung und Übernahme des von Feuerwehrkameraden umgebauten Tanklöschfahrzeuges.

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1958

Es wurde einstimmig beschlossen, dem Hilfsfonds beizutreten und von der NÖ Landes-Feuerwehrschule einen Jeep anzukaufen.

Rudolf Müller trat als erster Tullner Feuerwehrmann bei den 1. NÖ Landesfeuerwehrwettkämpfen in Gold in der NÖ Landes-Feuerwehrschule Tulln an. Die Urkunde und das goldene Leistungsabzeichen wurde von dem damaligen Präsidenten des ÖBFV und Wr. Polizeipräsidenten, Josef Holaubeck, überreicht.

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1959

Anläßlich der Reparatur eines Löschfahrzeuges erlitt der Zeugwart Franz Rothbauer der Ältere eine Verletzung der Wirbelsäule.

Kamerad Rudolf Müller erwarb das goldene Feuerwehrleistungsabzeichen. Kommandant Landesfeuerwehrrat Wilhelm Hummel wird zum Landesfeuerwehrkommandantstellvertreter gewählt. Es wurde beabsichtigt, ein "leichtes Löschfahrzeug" anzukaufen. Fünf Bedienstete der NÖ Landes-Feuerwehrschule werden in den Stand der Freiw. Feuerwehr Tulln aufgenommen.

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1960

Ein VW-Kombiwagen wurde angekauft und als Kommandowagen eingerichtet.

Vorbesprechungen für den Bau eines Dienstgebäudes für die Feuerwehr, Gendarmerie und das Rote Kreuz wurden durchgeführt.

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1961

Acht Kameraden meldeten sich zur Teilnahme an Zillenmeisterschaften. Kameraden der FF Tulln nahmen auch an den 1. Internationalen Feuerwehrwettkämpfen in Bann-Bad Godesberg teil.

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1962

Dank und Anerekennung von LH Figl für Hochwassereinsatz, 1962

In der Generalversammlung vom 17. Februar wurden gewählt: LFKdt.-Stellv. Wilhelm Hummel zum Kommandanten, zum 1. Stellvertreter Franz Rothbauer der Älteste und zum 2. Stellvertreter Franz Rothbauer der Ältere.

Am 3. Mai legte Kommandant Hummel seine Stelle als Kommandant der FF Tulln zurück. Der 1. Stellvertreter Franz Rothbauer der Älteste wurde mit der Kommandoführung betraut, Kam. Josef Baumüller wurde sein 2. Stellvertreter.

Kdt.-Stellv. Rothbauer der Ältere berichtete über die Einleitung von Wasser und Zentralheizung im Gerätehaus. Es wurde auch beschlossen, die Feuerwehrfahrzeuge bei allen Tankstellen in Tulln, im monatlichen Wechsel, auftanken zu lassen.

Über Vorschlag von Kdt.-Stellv. Rothbauer dem Älteren beschloß man, eine Kameradschaftsfahrt mit Besichtigung des Schwechater Flugplatzes und der dortigen Brandschutzeinrichtungen durchzuführen.

An jedem ersten Mittwoch im Monat wurde nunmehr eine Übung abgehalten. Der praktische Arzt Dr. Johannes Jurka hielt im September einen Kurs über "Erste Hilfe" ab. Für die Feuerwehrkraftfahrer wurden Übungsfahrten angeordnet.

Zur Besetzung des Funkfahrzeuges des F.u.B. Zuges erfolgte die Abordnung von zwei Kameraden.

Am 12. November wurden die Herren Landesabgeordneter Josef Keiblinger, Bürgermeister und Theodor Zeh, Oberverwalter des Landeskrankenhauses, zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Mannschaft: 52 Aktive, 13 Reservisten. 14 Brandeinsätze mit 119 Mann und 182 Arbeitsstunden, 1 technischer Einsatz mit 6 Mann und 40 Arbeitsstunden. Fahrzeuge und Geräte: 1 Kleinlöschfahrzeug, 1 leichtes Löschfahrzeug, 1 Tanklöschfahrzeug, 2 Tragkraftspritzen, 470 m Schlauchmaterial

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1963

Dr. med. Johannes Jurka erklärt seinen Beitritt als Feuerwehrarzt. Er war somit der dritte Feuerwehrarzt in der Geschichte der Tullner Feuerwehr.

Die Gemeinde unter Bürgermeister LAbg. Keiblinger war bereit am Gerätehaus einen Aufbau vornehmen zu lassen. Hierdurch werden ein Schulsaal und zwei Wohnungen geschaffen.

Die Feuerwehr Tulln wird im Umkreis von 6 km zur nachbarlichen Hilfeleistung berufen (Löschbezirk Tulln).

Am 25.11.1963 wurde der ehemalige Rüstanhänger "RA 750", Fahrgestellnr. 10/60/5521, Bj. 1960, Hersteller Fa. Rosenbauer, der NÖ Landes-Feuerwehrschule zur FF Tulln umstationiert und der Schlauchbestand auf 1.020 m erhöht. Weiters wird von Kam. Gatterwe ein Motorrad, Puch 125 TL, als Krad zur Verfügung gestellt.

17 Brandeinsätze mit 193 Mann und 237 Arbeitsstunden.

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1964

Anläßlich einer Feuerwehrtagung in Wien wurden über Ersuchen des Landesfeuerwehrkommandos 13 Kameraden zum Besetzen der Fahrzeuge der NÖ Landes-Feuerwehrschule abgeordnet.

Die Tullner Zillenfahrer Rudolf Müller und Anton Großauer erreichten bei den 9. NÖ Landeswasserwettkämpfen in Tulln in der Disziplin "Zillen-Zweier" den 1. Preis.

Die Arbeiten bezüglich des Gerätehauszubaues waren im vollem Gange.

Es wurde ein Trockenlöschanhänger (P 250) angeschafft und der Schlauchbestand auf 1.195 m erhöht.

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1965

In der Jahreshauptversammlung belobte Feuerwehrkommandant Rothbauer der Älteste die Jungmänner, die das silberne und bronzene Leistungsabzeichen erworben haben. Gleichzeitig ersuchte er von seiner Wiederwahl Abstand zu nehmen. Er wurde einstimmig zum Ehrenkommandanten ernannt.

Feuerwehrgerätehaus (Widhof) nach dem Umbau, 1965

Unter dem Vorsitz von Ehrenlandesfeuerwehrrat Zuckrigl wurde die Neuwahl durchgeführt wobei Franz Rothbauer der Ältere zum Kommandanten und Josef Baumüller zu seinem Stellvertreter gewählt wurden.

Für die Wasserwettkämpfe wurden 6 Kameraden als Zillenfahrer namhaft gemacht.

Der Schlauchbestand beträgt nunmehr 1.370 m.

8 Brandeinsätze mit 94 Mann und 263 Arbeitsstunden. In der Zeit von 12. 6. bis 7. 7. leisteten anläßlich des Hochwassers 93 Männer 453 Arbeitsstunden.

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1966

10 Atemmasken und ein Kompressor wurden angekauft und für die Anschaffung eines neuen Tanklöschfahrzeuges eine Sammlung veranstaltet. Die neue Art des Sirenenalarmes wurde bekanntgegeben.

5 Brandeinsätze mit 52 Mann und 105 Arbeitsstunden, 4 technische Hilfeleistungen mit 44 Mann und 325 Arbeitsstunden.

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1967

Das alte VW-Fahrzeug mußte ausgeschieden werden. Ebenso wurde das alte Tanklöschfahrzeug verkauft. Neu eingestellt wurde: 1 Kleinlöschfahrzeug, 1 Tanklöschfahrzeug (S 700.000,--), 1 Rüstfahrzeug mit Seilwinde 6 t sowie 3 Schmutzwasserpumpen.

12 Brandeinsätze mit 101 Mann und 112 Arbeitsstunden, 3 technische Hilfeleistungen mit 29 Mann und 58 Arbeitsstunden.

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1968

Rüstfahrzeug mit HIAB-Kran, 1968

Bei der satzungsmäßigen Neuwahl wurden Franz Rothbauer der Ältere zum Kommandanten und Josef Kietreiber zu seinem Stellvertreter gewählt. Für das Rüstfahrzeug wurde ein HIAB-Kran, Typ 172, angekauft.

Anläßlich der 90-Jahr-Feier der Wehr wurde eine Festsitzung abgehalten. Auf Grund eines einstimmigen Beschlusses wurden folgende verdiente Herren geehrt: LAbg. Josef Keiblinger, Bürgermeister, erhielt den Ehrenring der Feuerwehr Tulln, die Herren Vizebürgermeister Edwin Pircher, Josef Riedler und Josef Matschek wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Im Zuge der 90-Jahr-Feier wurden alle Feuerwehrfahrzeuge gesegnet und eine Großübung am Hauptplatz unter Einsatz aller Geräte und Fahrzeuge durchgeführt.

Für technische Hilfeleistungen erfolgte der Ankauf eines Preßlufthammers.

Im 90. Bestandsjahr betrug der Mannschaftsstand 51 Aktive und 10 Reservisten.

25 Brandeinsätze mit 169 Mann und 254 Arbeitsstunden, 25 technische Hilfeleistungen mit 70 Mann und 105 Arbeitsstunden.

Segnung der Einsatzfahrzeuge, 1968
Großübung am Hauptplatz, 1968
Einsatz des Rüstfahrzeuges mit Personenrettungskorb am Kran anläßlich der Großübung, 1968

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1969

Durch die Unterstützung der Stadtgemeinde und der Bevölkerung von Tulln gelang es eine Funkalarmanlage anzukaufen. Sie ermöglicht die Alarmierung der Feuerwehrmänner im Einzel- und Gruppenruf ("Stiller Alarm" im Gegensatz zum Sirenenalarm). Der Sirenenalarm wird nur mehr in besonderen Fällen ausgelöst. Die Sirenenprobe muß daher weiterhin aufrecht bleiben.

Die Freiwillige Betriebsfeuerwehr der Zuckerfabrik beteiligt sich durch den Ankauf von zwei Funkalarmempfängern an dieser neuen Alarmierung der Stadtfeuerwehr.

Es wurde beschlossen, daß Kameraden anläßlich ihres 50., 60. usw. Geburtstages in geeigneter Weise geehrt werden.

Ein Schlauchboot mit einem 20 PS Außenbordmotor wurde eingestellt.

Nach der Feuerwehr Tulln wurde nun auch bei der NÖ Landes-Feuerwehrschule ein Kranfahrzeug in Dienst gestellt.

20 Brandeinsätze mit 100 Mann und 210 Arbeitsstunden, 67 technische Hilfeleistungen mit 204 Mann und 390 Arbeitsstunden.

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1970

Eine Besichtigung der Zentralfeuerwache der Wiener Berufsfeuerwehr und des Wiener Feuerwehrmuseums wurde vorgesehen.

Für den Einsatzdienst wurden beschafft: Ein Motorboot samt Außenbordmotor, ein Notstromaggregat und ein Lichtmast.

Mit Schaffung des "Niederösterreichischen Feuerpolizei- und Feuerwehrgesetzes 1970" (Landesgesetzblatt 366/69) wurden alle NÖ Freiw. Feuerwehren aus dem Vereinsgesetz herausgehoben und zu Körperschaften öffentlichen Rechtes erklärt. Dies stellte eine ganz wesentliche Verbesserung der Organisationsform der Freiw. Feuerwehren dar.

Dem Brandrat der Wiener Berufsfeuerwehr Walter Krumhaar, ehemaliger stellvertretender Leiter der NÖ Landes-Feuerwehrschule in Tulln wurde in Anerkennung seiner steten kameradschaftlichen Zusammenarbeit mit der Stadtfeuerwehr die Ehrenmitgliedschaft verliehen.

14 Brandeinsätze mit 77 Mann und 117 Arbeitsstunden, 70 technische Hilfen mit 233 Mann und 486 Arbeitsstunden.

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1971

Im Zuge der satzungsmäßigen Neuwahl wurde Franz Rothbauer der Ältere zum Kommandanten und Josef Keiblinger zu seinem Stellvertreter gewählt.

Hinsichtlich des Atemschutzes verfügt die Wehr über 50 Atemmasken, 2 Sauerstoffschutzgeräte, 5 Preßluftatmer und 8 Reserveflaschen für Preßluftatmer.

11 Brandeinsätze mit 45 Mann und 62 Arbeitsstunden, 67 technische Hilfen mit 201 Mann und 309 Arbeitsstunden.

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1972

Drehleiter (30 m), 1972

Im Berichtsjahr wurde von der Wiener Berufsfeuerwehr eine Drehleiter (DL 30) angekauft.

Weiters wurde ein Zillenanhänger eingestellt.

Erstmalig fand die Weihnachtsfeier aller Feuerwehren der Großgemeinde Tulln gemeinsam statt.

12 Brände mit 78 Mann und 138 Arbeitsstunden, 51 technische Hilfen mit 124 Mann und 140 Arbeitsstunden.

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1973

Großübung am Hauptplatz anläßlich des Florianitages, 1973

Es wurden 1 Motorsäge, 200 m Schläuche, 15 Paar Lederstiefel, 1 VW-Fahrzeug mit Doppelkabine und ein Bootssteg aus Mitteln der Feuerwehr beschafft. Von der Stadtgemeinde wurde ein Sturmboot angekauft. Der Statistik ist auch zu entnehmen, daß 5 Kameraden das goldene Feuerwehrleistungsabzeichen, 22 Kameraden das silberne und 3 Kameraden das bronzene FLA erworben haben.

17 Brände mit 117 Mann und 95 Arbeitsstunden, 84 technische Hilfeleistungen mit 268 Mann und 434 Arbeitsstunden. Außerdem wird von 16 Übungen berichtet.

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1974

Es wird erwähnt, daß sich die Funkausrüstung der Fahrzeuge immer wieder bestens bewährt.

Eine Motorzille mit 20 PS Außenbordmotor wird am 12. April in Dienst gestellt.

13 Brände mit 130 Mann und 207 Arbeitsstunden, 65 technische Hilfeleistungen mit 172 Mann und 258 Arbeitsstunden

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Donauhochwasser, 1975

1975

Mit Unterstützung der Stadtgemeinde wurde eine neue Funkalarmanlage beschafft. Drei weitere Funkalarmgeräte wurden angekauft.

In Angelegenheit des F.u.B. Zuges wird von seiten des Herrn Bürgermeisters die Regelung der Feuerwehr Tulln überlassen.

Im Berichtsjahr ergaben sich 13 Brandeinsätze mit 78 Mann und 127 Arbeitsstunden, 95 technische Hilfeleistungen mit 186 Mann und 2.983 Arbeitsstunden (Hochwasser).

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1976

Ölalarmfahrzeug, 1976

Durch die Initiative des Feuerwehrkommandanten Franz Rothbauer dem Älteren wurde in Eigenregie ein Ölalarmfahrzeug geschaffen, welches als Ölabsaugwagen ausgebildet war. Hiedurch erübrigt sich im Einsatzfall ein feuerwehrfremdes Tankfahrzeug anzufordern. Die Lagerhausgenossenschaft Tulln erklärt sich in dankenswerter Weise bereit, verschmutztes Öl zu verwerten. Außerdem kann dieses Einsatzfahrzeug auch zum Schlammsaugen eingesetzt werden.

Kommandantstellvertreter Kietreiber legte seine Stelle zurück - zum neuen Stellvertreter wird Franz Lintner gewählt. Der langjährige Verwalter Leopold Schauer legte seine Stelle nieder - sein Nachfolger wurde Herbert Baumgartlinger. Kamerad Kietreiber wurde einstimmig zum Hauptbrandmeister ernannt.

Mit Rücksicht auf den großen Wert der Funkalarmgeräte wurde eine diesbezügliche Versicherung eingegangen. Es ist auch beabsichtigt, eine Ladestation für die Geräte anzuschaffen, um die ständigen Batterieankäufe zu sparen.

19 Brandeinsätze mit 93 Mann und 87 Arbeitsstunden, 87 technische Hilfeleistungen mit 267 Mann und 540 Arbeitsstunden. Im Einsatzdienst ergaben sich insgesamt 885 Fahrkilometer. 13 Übungen wurden abgehalten.

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1977

Ein im Laufe des Jahres angeschafftes Hydraulikgerät hat sich voll bewährt. Es wurde zur Befreiung von Personen, die anläßlich von Verkehrsunfällen in Zwangslagen geraten waren, mit bestem Erfolg eingesetzt.

Wegen Platzmangels im Feuerwehrhaus war es mit Unterstützung des Herrn Bürgermeisters möglich im Jahre 1977 im Haus Albrechtsgasse 3 (Glück-Haus) ein zusätzliches Gerätehaus zu erhalten und mit eigenen Kräften instandzusetzen.

Im Berichtsjahr wurden 6 Brandeinsätze mit 56 Mann und 72 Arbeitsstunden sowie 102 technische Hilfeleistungen mit 430 Mann und 919 Arbeitsstunden durchgeführt. Die Fahrzeuge legten im Zuge der Einsätze 1.071 km zurück. 5 Einsätze fanden in Zusammenarbeit mit der NÖ Landes-Feuerwehrschule statt, wobei 18 Männer mit 16 Arbeitsstunden tätig waren. Eine besondere Bereitschaft erforderte das Hochwasser am 1., 2. und 3. August - die Donau erreichte innerhalb von 5 Stunden ihren Höchststand.

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1978

Anläßlich des 100jährigen Bestandjubiläums konnte am 11. Jänner neben Bürgermeister Dir. Edwin Pircher auch Präs. Landesfeuerwehrkommandant Sepp Kast bei der Mitgliederversammlung begrüßt werden.

Bürgermeister Dir. Pircher und Präs. LBD Sepp Kast bei der Mitgliederversammlung im 100. Jubiläumsjahr der Freiw. Feuerwehr der Stadt Tulln
Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Tulln anläßlich des 100jährigen Bestandsjubiläums, 1978

Wegen Platzmangel im Feuerwehrhaus (Widhof) wurde im Jubiläumsjahr ein weiteres Gerätehaus in der Albrechtsgasse 3 (Glück-Haus) mit eigenen Kräften instandgesetzt.

Das neue Kranfahrzeug (KF) mit einer Bergeseilwinde und einem 40 mton Effer-Kran, aufgebaut auf ein 3achsiges Scania-Fahrgestell, wurde in Dienst gestellt.

Feuerwehrhaus (Gerätehaus 1) mit Fuhrpark, 1978
Das neue Kranfahrzeug, 1978

Am 9. Oktober wird Gerhard Müller zum Feuerwehrkommandanten gewählt.

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1979

Kdt. Müller und Bgm. Pircher mit den Vertretern der Banken bei der Fahrzeugübergabe, 1979

Aus dem Fahrzeugbestand der NÖ Landes-Feuerwehrschule wird mit Unterstützung der Tullner Geldinstitute ein Kommandofahrzeug (KDO), Opel Rekord 1900, angekauft.

Im Jahr 1979 hatte man 18 Brände, davon 1 Großbrand bei der Fa. Goldmann, zu bekämpfen. 80 sonstige Einsätze, vorwiegend Pumparbeiten nach schweren Regenfällen im August, sowie 212 technische Einsätze, vorwiegend Verkehrsunfälle, schlugen sich zu Buche.

Hiefür wurden rund 4.500 Arbeitsstunden geleistet und ca. 6.200 Kilometer zurückgelegt.

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Erste FJ-Gruppe im Gründungsjahr, 1980

1980

Um den Nachwuchs zu sichern gründet Kommandant ABI Gerhard Müller eine Feuerwehrjugendgruppe in Tulln. Als erster FJ-Führer wird LM Norbert Schmolek jun. eingesetzt.

In diesem Jahr mußten 26 Brände unter Kontrolle gebracht werden. Davon ein Großbrand am Hauptplatz, ein Großfeuer in der NÖ Tierkörperbeseitigungsanstalt und ein Kaminbrand beim Sägewerk Frischauf. 51 sonstige Einsätze sowie 238 technische Einsätze wurden verzeichnet.

Dabei wurden 6.500 Arbeitsstunden geleistet und 6.000 Kilometer zurückgelegt.

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1981

Vorausfahrzeug mit hydraulischem Rettungssatz und Notstromaggregat, 1981

Im April wurde von der NÖ Landes-Feuerwehrschule ein Lastwagen (VF), Marke Mercedes Benz 322, Bj. 1961, mit Allradantrieb, angekauft.

Im Juni wurde ein speziell für das Befreien von eingeklemmten Personen nach Verkehrsunfällen ausgerüstetes Kleinrüstfahrzeug (KRF-S), Marke Dodge Sportsman, Bj. 1978, in den Dienst gestellt.

Um den Brandschutz in Tulln zu erhöhen schließt Kommandant ABI Gerhard Müller mit der Fa. Autophon einen Vertrag zur Überwachung einer TUS-Auswertezentrale (TUS = tonfrequentes Übertragungssystem) ab. Ab nun waren die automatischen Brandmeldeanlagen größerer Betriebsobjekte, Anstalten und Gebäude ununterbrochen mit der zuständigen Feuerwehr verbunden - im Alarmfall wurden automatisch die Personenrufempfänger "Pager" der Einsatzkräfte aktiviert und ein Tonband gab den Einsatzgrund an.

Gasflaschenexplosion im Kaufhaus Schmutzenhofer, Wiener Straße, 1981

Kamerad Mag. Alfred Eisler wurde als neuer Feuerwehrjugendführer eingesetzt.

42 Brände waren in diesem Jahr zu löschen. Unter diesen 42 Bränden befanden sich ein Großfeuer in der Karnergasse und 2 Gasexplosionen in der Wiener Straße (ADEG) und in der Firma Bensdorp.

Die Zahl der übrigen Einsätze stieg im Jahre 1981 auf 502 an, wobei das angeschaffte Kleinrüstfahrzeug 50mal verwendet wurde. In diesem Jahr wurden 8.200 Arbeitsstunden geleistet sowie ca. 10.000 Kilometer zurückgelegt.

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1982

Ein gebrauchter Renault R4 wird angeschafft und in Eigenregie als Kommandofahrzeug (KDO) ausgebaut.

Am 26. Oktober wurde ein Fiat-Pritschenwagen als Versorgungsfahrzeug (VF) angekauft. Als neues Krad wird am 21.12. über den NÖ Landesfeuerwehrverband ein ehemaliges Gendarmeriemotorrad, Marke Honda CB 360 C, angeschafft.

Auch in diesem Berichtsjahr verzeichnete die Stadtfeuerwehr knapp über 500 Einsätze. Ein Gasrohrbruch in der Wilhelmstraße sowie ein Kellerbrand im "Theresienheim" und 2 Großbrände am Bahnhof Tulln zählten zu den bedeutendsten Einsätzen.

Mit dem im Vorjahr angeschafften Vorausfahrzeug konnten 8 Menschenleben gerettet werden.

Insgesamt wurden für das Wohl aller Bürger 7.500 Arbeitsstunden geleistet und ca. 8.000 Kilometer zurückgelegt.

Einsatztätigkeit:

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1983

Am 30. Juni wird ein Universallöschfahrzeug (ULF 4.000), Marke Mercedes Benz 1113, Bj. 1977, (vormals ein Vorführfzg. der Fa. Rosenbauer) angekauft. Dieses Truppfahrzeug führt ständig 4.000 lit. Löschwassser, 360 lit. Schaummittel und 250 kg Löschpulver mit. Weiters ist es neben einem Wasserwerfer, einer HD-Schnellangriffseinrichtung und einer Einbaupumpe mit 3 Preßluftatmern bestückt.

Um die erforderlichen Transporte beim bevorstehenden NÖ Feuerwehrjugendlager leichter erledigen zu können wird ein gebrauchter Fiat-Kastenwagen, Typ 242/18 B, und ein LKW Steyr 680, angekauft.

Am 4. Juni feiert die NÖ Landes-Feuerwehrschule ihr 50jähriges Bestehen.

In der Zeit von 7.-10. Juli wurde von der Feuerwehr Tulln das Landeslager der NÖ Feuerwehrjugend mit 1.492 Teilnehmern auf dem Tullner Messegelände organisiert.

Die Einsatzzahl ist mit ca. 500 Einsätzen stabil geblieben. Im Herbst mußten in Zusammenarbeit mit dem Entminungsdienst 2 Fliegerbomben aus dem 2. Weltkrieg geborgen werden. Auch in diesem Jahr konnten wieder 11 Menschenleben durch den raschen Einsatz unserer Mitglieder gerettet werden.

Zur Bewältigung der immer zahlreicher werdenden Einsätze wurden rund 15.000 freiwillige Arbeitsstunden geleistet und ca. 10.000 Kilometer zurückgelegt.

Einsatztätigkeit:

  • Brandeinsätze: 24
  • Techn. Einsätze: 306
  • Brandsicherheitswachen: 113

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1984

Kdt.-Stv. HBI Schmolek, Bez.-Kdt. OBR Mocker, FA Dr. Mando, Kdt. ABI Müller und OFM Schandl bei der Übernahme des San.-Anhängers

Per 9. März tritt für die Stadtfeuerwehr ein neuer Dienstpostenplan in Kraft. Der Kommandant Gerhard Müller wird dadurch zum Abschnittsbrandinspektor und der Leiter der Verwaltung, OV Wolfgang Riedler, zum Hauptverwalter ernannt.

Am 17. März wurde der Freiw. Feuerwehr Tulln als Stationierungsort der FuB-Sanitätsgruppe 19 ein neuer Sanitätsanhänger übergeben.

Im Juni wurde ein geländegängiges LKW-Fahrgestell, Marke Scania SBA 110, Bj. 1972, angekauft.

Am 20. Dezember wurde der Feuerwehr Tulln durch das Landesfeuerwehrkommando ein Arbeitsboot samt Transportanhänger übergeben.

Die Einsatzzahl bleibt mit ca. 500 konstant, jedoch läßt ein dreitägiger Öleinsatz auf der Donau die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden sprunghaft auf 20.000 Stunden ansteigen. 15.000 Kilometer wurden zurückgelegt und 14 Menschenleben konnten gerettet werden.
 
Im Zuge des Kraftwerksbaues in Greifenstein leistete die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Tulln entscheidende Mithilfe bei der Anhebung der Tullner Donaubrücke.

Einsatztätigkeit:

  • Brandeinsätze: 44
  • Techn. Einsätze: 354
  • Brandsicherheitswachen: 54

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1985

Ein freudiges Jahr für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Tulln.
Am 24. März wurde dem Feuerwehrkommandanten ABI Gerhard Müller durch Bürgermeister Dir. Pircher das neue Feuerwehrhaus in der Brückenstraße 11 übergeben. Die neue Feuerwehrzentrale verfügt über eine Fahrzeughalle mit 16 Abstellplätzen, 1 Service- und 1 Waschbox. Im Kommandogebäude sind neben Umkleideraum, Aufenthaltsraum, Besprechungs- & Schulungsräumen sowie Büros zwei Wohnungen untergebracht.

Übergabe der Urkunde anläßlich der Errichtung der neuen Feuerwehrzentrale
Die neue Feuerwehrzentrale, 1985
Kommandantenfahrzeug
Geländegängiges Wassertransportfahrzeug
Fahnenweihe in der Stadtpfarrkirche, 1985

Im Mai wurde ein VW-Golf, Bj. 1982, angeschafft und in Eigenregie als Kommandantenfahrzeug (KDO) ausgebaut.

Die offizielle Übergabe des im Vorjahr gelieferten Arbeitsbootes fand anläßlich der Wasserleistungsbewerbe in Ybbs/Donau statt.

Der im Vorjahr angekaufte LKW wurde in Eigenregie zu einem Wassertransportfahrzeug (4.000 lit.) umgebaut bzw. auch mit einer aufgebauten Tragkraftspritze versehen. Dieses Fahrzeug sollte die beiden Tanklöschfahrzeuge ,mit Löschwasser, z.B. im schwer zugänglichem Augebiet, versorgen.

Anläßlich des 100jährigen Firmenjubiläums des Modehauses Stift wurde eine Feuerwehrfahne gespendet.

445 Einsätze wurden verzeichnet, wobei 1 Brandeinsatz in der Kronau nach einem Blitzschlag und der Brand einer E-Lok auf der Franz-Josef-Bahn zwischen Tulln und Langenlebarn nennenswert sind.

14 Menschenleben konnten gerettet werden. 20.000 Arbeitsstunden waren zur Bewältigung der 445 Einsätze nötig, 15.000 Kilometer wurden zurückgelegt.

Einsatztätigkeit:

  • Brandeinsätze: 43
  • Techn. Einsätze: 334
  • Brandsicherheitswachen: 76

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1986

Bei der periodischen Kommandantenwahl wurde ABI Gerhard Müller als Kommandant bestätigt und Herbert Baumgartlinger zum Kdt.-Stellvertreter gewählt.

Der für das in Tulln abgehalten Feuerwehrjugendlager angeschaffte LKW, Steyr 680, wurde am 21. August verkauft.

Um die Stadtgemeinde bei der Finanzierung des Feuerwehrwesens zu unterstützen veranstaltete die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Tulln ihr erstes Feuerwehrfest - das "Oktoberfest".

1. Rang bei der 1. Oldtimer-Ralley/Tulln
Mannschaftstransportfahrzeug (MTF), 1986

Um den schnellen und sicheren Transport der Männer zu den Einsatzorten zu gewährleisten wurde im April ein Mannschaftstransportfahrzeug (MTF), Marke VW Caravelle, Bj. 1983, angeschafft.

Weiters wurde im Mai ein VW LT 35, Bj. 1983 aus Eigenmitteln angekauft und von der Firma Menzl/Absdorf zu einem Atemluftfahrzeug (ALF) um- und ausgebaut. Das Fahrzeug ist mit 4 Speicherflaschen und einem Atemluftkompressor ausgerüstet. Es wird für die Betreibung des Atemschutzsammelplatzes bei Brandeinsätzen im gesamten Gemeindegebiet eingesetzt.

Die Kameraden Müller jun., Schmolek jun. und Zeder nahmen mit der noch im Einsatz stehenden Drehleiter, Baujahr 1939 an der 1. Tullner Oldtimer Ralley teil und erreichten bei diesem zweitägigem Bewerb den ersten Rang und erhielten dafür die "Goldene Rose" der Stadt verliehen.

Die Einsatzzahl erhöhte sich auf 666. Besonders erwähnenswert sind davon 2 Großbrände im Kohlekraftwerk Dürnrohr, 1 Großbrand in Neulengbach, 1 Verkehrsunfall mit 4 Schwerverletzten, 1 Verkehrsunfall mit Heeres-KFZ (1 Toter). Dennoch konnten auch dieses Jahr 12 Menschenleben gerettet werden.

22.000 Arbeitsstunden wurden geleistet und dabei rund 17.000 Kilometer gefahren.

Einsatztätigkeit:

  • Brandeinsätze: 57
  • Techn. Einsätze: 511
  • Brandsicherheitswachen: 99

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1987

Im Jänner wurde ein Verbindungsfahrzeug, Marke VW-Bus, Bj. 1979, angeschafft.

Zur Komplettierung des Fuhrparkes für technische Einsätze und um bei Verkehrsunfällen beschädigte Autos rascher beseitigen zu können (z.B. "Freimachen von Verkehrswegen nach Unfällen") wurde im Februar ein zweiachsiger Abschleppanhänger mit Seilwinde aus Eigenmitteln angekauft.

Am 4. März wurde der vor drei Jahren in Dienst gestellte San.-Anhänger auf Anordnung des Bezirksfeuerwehrkommandos zur Freiwilligen Feuerwehr Wördern überstellt.

Im Mai erhielt die Stadtfeuerwehr ein vom Land Niederösterreich mit 70 % subventioniertes Rüstfahrzeug (SRF) auf Steyr 791, welches anläßlich des Feuerwehrleistungsbewerbes in Gold übergeben wurde. Dieses Fahrzeug ist für technische Einsätze ausgerüstet und verfügt neben einem Heckkran und einem Einbaugenerator (20 kVA) über einen hydr. Rettungssatz. Damit verfügt die Freiw. Feuerwehr Tulln über 3 hydr. Rettungssätze und ist für die Befreiung von eingeklemmten Fahrzeuglenkern bestens gerüstet.

Die Zahl der Einsätze sank leicht auf 527. Davon sind einige Brände nennenswert: 1 Großbrand in Königstetten bei dem die FF Tulln ein Tanklöschfahrzeug und das neue Atemluftfahrzeug beistellte, 1 Brand in der Zuckerfabrik, 1 Brand im Sägewerk Riedler, 1 Brand im Autohaus Brunner sowie 1 Brand auf der Mobil-Tankstelle Huber.

25 Menschenleben wurden gerettet. 20.000 Arbeitsstunden wurden geleistet und dabei ca. 18.000 Kilometer "heruntergespult".

Einsatztätigkeit:

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1988

Abschiedsgeschenk für Kdt. Müller von den Kameraden: goldener Hubsteiger, 1988

Am 18. März mußte der langjährige Feuerwehrkommandant ABI Gerhard Müller aus gesundheitlichen Gründen sein Amt zurücklegen und wurde gleichzeitig zum Ehrenkommandanten ernannt. Als sein Nachfolger wurde HBI Norbert Schmolek gewählt. Die Feuerwehr Tulln verfügte über 85 aktive Mitglieder und 6 Reservisten.

Um einen Überblick über die neue Technik im Feuerwehrbereich zu erhalten reiste eine Delegation der Feuerwehr Tulln zum "Roten Hahn" - eine der größten Fachmessen für den Bereich Rettung & Feuerwehr - nach Hannover.

Einsatztätigkeit:

  • Brandeinsätze: 32
  • Techn. Einsätze: 262
  • Brandsicherheitswachen: 66

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1989

Am 29. Jänner wurde das Ölalarmfahrzeug, Steyr 480, außer Dienst gestellt. Die Übernahme der Gefährlichen Stoffe-Einsätze im Tullner Einsatzgebiet erfolgte durch die vom Bezirksfeuerwehrkommando in Tulbing stationierte Schadstoffgruppe, welche auch über ein Einsatzfahrzeug mit entsprechender Gerätschaft verfügt.

Für den Transport der beiden Mannschaftszelte unserer Feuerwehrjugend wurde im November ein gebr. Anhänger mit Plane angeschafft.

Einsatztätigkeit:

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1990

Im März wurde ein gebrauchter Pritschenwagen auf VW-Doppelkabine angekauft und in Eigenregie zu einem Versorgungsfahrzeug (VF) umgerüstet, sowie im August ein neues Versorgungsfahrzeug (VF), ebenfalls auf VW-Doppelkabine, bei der Fa. Birngruber/Tulln angeschafft.

Am 17. April wurde ein neuer, zusätzlicher Materialanhänger angekauft.

Einsatztätigkeit:

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