Epoche VI (ab 2011)

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2011

Anfang des Jahres wurden im Land Niederösterreich die periodischen Wahlen der  Feuerwehrkommanden durchgeführt. Bei der Stadtfeuerwehr wurde Hauptbrandinspektor Ernst Ambrozy als Kommandant und Oberbrandinspektor Gerhard Müller als Kommandant-Stv. wieder durch die Mitgliederversammlung am 21. Jänner 2011 bestätigt. Als Leiter des Verwaltungsdienstes wurde neuerlich Hans Payer bestellt.

Anläßlich der Florianimesse am 15. Mai wurde die Segnung des neuen Mannschaftstransportfahrzeuges am Anton-Schwinner-Platz durch den Feuerwehrkuraten Anton Schwinner vorgenommen.
Bei dem Einsatzfahrzeug handelt es sich um einen durch die NÖ Landesregierung subventionierten Mercedes Benz Vito 113 CDi. Durch die Kaufabwicklung im Wege der Bundesbeschaffungs-GmbH wurde das 8-sitzige Fahrzeug mit Automatikgetriebe bereits seitens der Fa. Mercedes Benz Pappas AG feuerwehrtechnisch adaptiert, dh. mit Blaulicht- und Folgetonhornanlage sowie Batterielade- u. -erhaltungsgerät etc. ausgestattet bzw. geliefert. 

Aufgrund zahlreicher Wassereintritte wurde im laufenden Budget die Erneuerung der Dachdeckung am Kommandogebäude im Gesamtausmaß von ca. 323 m² vorgesehen. Nach dem Austausch des Unterdaches wurden die Dachflächenfenster ausgetauscht, wobei jene für den Schulungsraum mit solarbetriebenen Rollläden gewählt wurden um auch tagsüber eine Nutzung des Schulungsraumes weiterhin zu gewährleisten. Ende August erfolgte die abschließende Dacheindeckung mit schwarzen Prefa-Dachplatten inkl. der erforderlichen Anschlüssen.

Im Zuge der Gebäudesarnierung wurde der Aufenthaltsraum im Erdgeschoß des Kommandogebäudes generalsaniert. Diese Arbeiten wurden - bis auf wenige Spezialarbeiten - von ehrenamtlichen Feuerwehrmitgliedern in Eigenleistung durchgeführt.

Nachdem das Feuerwehrhaus aus Rücksicht auf die Gesundheit aller Mitglieder, Besucher und MitarbeiterInnen fast zur Gänze eine Nichtraucherzone wurde, ist eine Raucherlounge eingerichtet worden, welche die Möglichkeit, in angenehmem Ambiente bei einer relaxten Rauchpause entspannen zu können, bietet.

Nach einem Motorschaden musste das Arbeitsboot der Feuerwehr Tulln im November des Vorjahres – nach 26 harten Einsatzjahren – ausgeschieden werden. Eine Reparatur des Außenbordmotors war wirtschaftlich nicht mehr vertretbar, zudem war auch der Bootskörper bereits arg in Mitleidenschaft gezogen. Überlegungen, ein neues Arbeitsboot anzukaufen, mussten bei der Feuerwehr Tulln ebenfalls rasch verworfen werden. Um bei Notfällen auf der Donau künftig noch schneller und professioneller reagieren zu können, haben sich die NÖ Landes-Feuerwehrschule, das NÖ Landesfeuerwehrkommando sowie die Feuerwehr Tulln zu einer gemeinsamen Arbeitskooperation entschlossen. Im August 2011 wurde eine schriftliche Vereinbarung zum Zweck der Kooperation im Bereich des Wasserdienstes, insbesondere die Regelung zur unentgeltlichen Mitbenutzung des in der NÖ Landes-Feuerwehrschule stationierten Arbeitsbootes und des Geländes des Donauhafens der NÖ Landes-Feuerwehrschule sowie der darin verhefteten Holzzillen durch die Freiwillige Feuerwehr Tulln-Stadt unterzeichnet.

Nach Bewilligung durch die Datenschutzkommission wurden im Sommer 2011 vier Kameras am Feuerwehrareal montiert. Die Videoüberwachung dient zum Zwecke des Eigentumsschutzes bzw. zum Zwecke der Vorbeugung strafrechtlicher Tatbestände.

Aufgrund der Tatsache, dass die bisherige Einsatzbekleidung schon bis zu 13 Jahre alt war und leider nicht mehr vor allen Einflüssen schützen konnten wurde im Hinblick auf die Sicherheit der ehrenamtlichen Mitglieder die Nachbeschaffung von 20 Einheiten – bestehend aus textilen Einsatzjacken und -hosen aus einem mehrlagigen, hochtemperaturbeständigem, reißfestem Nomex-Delta-Gewebe und einem Goretex-Fireblocker – durchgeführt.
Die Übergabe erfolgte  im Zuge des Feuerwehrfestes am 16.09.2011 durch Bürgermeister Mag. Peter Eisenschenk.

Im Berichtsjahr 2011 wurden von der Stadtfeuerwehr 217 Technische Einsätze, 96 Brandeinsätze und 74 Sicherungsdienste und Brandsicherheitswachen geleistet. Der Mannschaftsstand betrug zu Jahresende 74 aktive Feuerwehrmitglieder, 20 Reservisten und 16 Mitglieder der Feuerwehrjugend.

 

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2012

Im Zuge einer Hardwareaktualisierung werden im März 2012 fünf einheitliche All-in-One-PC für die verwaltungstechnischen Aufgaben sowie zur Unterstützung der administrativen Tätigkeiten aller Sachbearbeiter angeschafft und in das hausinterne IT-Netz eingebunden.

Da das bei der Feuerwehr Nitzing vorhandene Kleinlöschfahrzeug bereits mehr als 32 Jahre im Dienst stand und der technische Zustand bereits mangelhaft war wurde im Rahmen eines neuen Stationierungskonzeptes die Umstationierung des wesentlich jüngeren Fahrzeuges der Stadtfeuerwehr Tulln vorgesehen, bei welchem noch eine Mindestnutzungsdauer bis ins Jahr 2018 bestand. Am 02. Juni 2012 erfollgt die Übergabe des Kleinlöschfahrzeuges an die Freiw. Feuerwehr Nitzing.

Am 20. August 2012 wurde für die Stadtfeuerwehr Tulln auf Facebook eine Fanseite - ergänzend zur offiziellen Homepage - eingerichtet, auf welcher aktuelle News über die Tätigkeiten, Veranstaltungen und Einsätze veröffentlicht werden. 

Vizebürgermeister Harald Schinnerl konnte Anfang September als Vertreter der Stadtgemeinde Tulln 60 Feuerwehrhelme MSA-Auer F1SF und 25 digitale POCSAC-Personenrufempfänger Swissphone DE910 an die Stadtfeuerwehr übergeben. Diese Investitionen verbessern die Alarmierung sowie die Sicherheit der ehrenamtlichen Feuerwehrmitglieder.

Die seit Herbst 1997 bei der Feuerwehr Tulln eingesetzten Feuerwehrhelme, welche im Rahmen einer erfolgreichen Patenschaftsaktion mit Unterstützung der Tullner Ärzte sowie Wirtschaft angekauft wurden, entsprachen mittlerweile nicht mehr den gestiegenen Ansprüchen der Europäischen Norm und hatten bereits die vom Hersteller angegebene zulässige Altersgrenze erreicht.

Nach einer erfolgreichen Testphase wurde auch bei der Stadtfeuerwehr begonnen auf ein digitales Alarmierungssystem umzustellen. Der erste Schritt erfolgte durch den Ankauf von 25 alphanumerischen POCSAG-Personenrufempfängern im Rahmen einer landesweiten Beschaffungsaktion. Bis zum Abschluss der schrittweisen Umstellung wurde auch noch das analoge System parallel weiter betrieben.

Vom 14. bis 16. September 2012 veranstaltete die Stadtfeuerwehr das bereits 25. Tullner Oktoberfest im Feuerwehrhaus.

Feuerwehrkommandant Ernst Ambrozy konnte Bürgermeister Mag. Peter Eisenschenk, Vzbgm. KommR. Harald Schinnerl, Vzbgm. LAbg. Günter Kraft, StR Elfriede Pfeiffer, StR Mag. Johannes Sykora, GR Franz Eichberger, GR Sabrina Felber, GR Mag. Franz Hebenstreit, GR Eva Koloseus, GR Mag. Leopold König, GR Peter Libhart und GR Susanne Stöhr-Eißert neben den zahlreichen Gästen des Jubiläums-Oktoberfestes als Ehrengäste begrüßen.

Der traditionelle Bieranstich wurde durch Willi Lintner vom gleichnamigen Tullner Dachdeckerbetrieb, welcher in jungen Jahren Mitglied der Tullner Feuerwehrjugend war, durchgeführt. Trotz seiner gezielten Schläge und aller Bemühungen konnte der Zapfhahn nicht in das Faß geschlagen und somit leider auch kein Tropfen des Gerstensaftes gezapft werden. Doch die Feuerwehr bewies wieder ihre Fähigkeit rasch zu Helfen und mit den an der Bierschank gefüllten Krügen konnten schließlich doch noch auf einen guten Festverlauf angestoßen werden.

Nach Abschluss der im Jahr 2011 erfolgten Dachsanierung wurde im Winter 2012/2013 das gesamte 2. Obergeschoß saniert. So wurden u.a. für den Vorraum Glasvitrinen angeschafft um dem Feuerwehrarchivar die Möglichkeit zu bieten darin museale Ausrüstungsgegenstände ausstellen zu können und in allen anderen Räumen ein neuer Kunstharzgießboden aufgebracht. Der gesamte Trockenbau einschließlich Wärmedämmung musste aufgrund der Wasserschäden ausgetauscht werden, wodurch auch eine energiesparende, dimmbare LED-Beleuchtungsanlage integriert werden konnte. Weiters wurden im Schulungs- sowie Beprechungsraum Klimageräte eingebaut um die beiden, im ausgebauten Dachgeschoß liegenden Räume, auch in den Sommermonaten uneingeschränkt nutzen zu können.

Im Berichtsjahr 2012 wurden von der Stadtfeuerwehr 244 Technische Einsätze, 92 Brandeinsätze und 73 Sicherungsdienste und Brandsicherheitswachen geleistet. Der Mannschaftsstand betrug zu Jahresende 74 aktive Feuerwehrmitglieder, 20 Reservisten und 12 Mitglieder der Feuerwehrjugend.

 

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2013

Eine zu Jahresbeginn 2013 frei gewordene Gemeindewohnung im ersten Obergeschoss des Feuerwehrhauses wurde – entsprechend dem Antrag der Stadtfeuerwehr – aufgelöst, um die Räumlichkeiten in Zukunft für die Nutzung durch die Feuerwehr zur Verfügung zu stellen.
Nach Abschluss der mit finanzieller Unterstützung des Jugendreferates der NÖ Landesregierung durchgeführten baulichen Adaptierungen liegt neben einem kleinen Arbeitsraum für den Nachrichtendienst und einem Büro für Jugendbetreuer einschließlich Fachchargen und Sachbearbeiter der Schwerpunkt der neuen Nutzung in der Förderung der Jugendarbeit bei der Feuerwehr.
So konnten durch die Eingliederung gegenständlicher Wohnung nicht nur die bis dato aufgrund Platzmangels in einem Gangbereich provisorisch aufgestellten Spinde in einer eigenen Jugendgarderobe mit separatem WC untergebracht werden, sondern es wurde auch ein Aufenthalts- und Jugendraum zur Nutzung durch die Feuerwehrjugend geschaffen.

Aufgrund der anhaltenden Regenfälle, der hohen Pegel der Donau und deren Zubringer sowie eines prognostizierten 20-jährlichen Hochwassers wurde am 02.06.2013 für 5½ Tage eine vorübergehende Besetzung der Bezirksalarmzentrale im Feuerwehrhaus Tulln mit ehrenamtlichen Feuerwehrmitgliedern organisiert welche u.a. die Alarmierung und Koordinierung der Feuerwehren des Bezirkes Tulln durchführten und als Meldekopf des Feuerwehr-Bezirksführungsstabes fungierten.
Im weiteren Verlauf wurde auch Stadtgemeinde Tulln an der Donau zum Katastrophengebiet erklärt.

In diesem Jahr führte der Feuerwehrausflug am 13.07.2013 nach Petzenkirchen im Mostviertel, wo der Ausflug mit einem Bäckerfrühstück startete. Danach gab es unter dem Titel “Reich der Genüsse“ eine Führung in der Haubi´s Erlebniswelt – Haubiversum.
Nach dem Mittagessen ging es mit dem Bus nach Roggenreith im Waldviertel, wo uns die Whisky-Erlebniswelt der 1. Whiskydestillerie Österreichs erwartete. Der gemütliche Abschluss des Ausfluges fand beim Heurigen der Fam. Leopold Bauer in Bierbaum am Kleebühel statt.

Im Zuge einer Gerätevereinheitlichung wurden zum Jahresende nachleuchtende Multi-Gasmessgeräte MSA ALTAIR 4X – ausgestattet mit 4 Sensoren mit denen brennbare Gase, Sauerstoff, Kohlenmonoxyd und Schwefelwasserstoff gemessen werden können – angeschafft. Jeweils eines dieser Messgeräte wurde im Vorausrüstfahrzeug, im Tanklöschfahrzeug 1 sowie Tanklöschfahrzeug 3 stationiert.

Im Berichtsjahr 2013 wurden von der Stadtfeuerwehr 267 Technische Einsätze, 77 Brandeinsätze und 57 Sicherungsdienste und Brandsicherheitswachen geleistet. Der Mannschaftsstand betrug zu Jahresende 73 aktive Feuerwehrmitglieder, 22 Reservisten und 15 Mitglieder der Feuerwehrjugend.

 

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Dekretverleihung am Minoritenplatz in Wien (v.l.n.r.): Botschafter Sloweniens Andrej Rahten, Präsident des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes Albert Kern, LBD Dietmar Fahrafellner, MSc, BM f. Inneres Mag.a Johanna Mikl-Leitner, OV Hans Payer

2014

Im Februar rückte die Stadtfeuerwehr Tulln erstmals zu einem Auslandseinsatz nach Slowenien aus – am 03.02.2014 waren 120 Feuerwehrleute aus allen Bezirken NÖ's mit leistungsstarken Stromgeneratoren nach Slowenien aufgebrochen um einem internationalen Hilfeansuchen an Österreich Folge zu leisten.
Der bei der Stadtfeuerwehr Tulln stationierte Notstromanhänger mit einer Generatorleistung von 150 kVA wurde durch den Landesführungsstab des NÖ Feuerwehrverbandes für diesen Katastrophenhilfsdiensteinsatz in Slowenien angefordert. Im Zuge der Ressourcenplanung standen bei den diversen Personalablösen bis 16.02.2014 insgesamt vier Mitglieder der Feuerwehr Tulln im Einsatz und der Generator wurde 186 Stunden betrieben.
Frau Bundesministerin für Inneres Mag.a Johanna Mikl-Leitner lud im Zuge einer Festveranstaltung zur Dekretverleihung anlässlich der Katastrophenhilfe in Slowenien alle eingesetzten Feuerwehrmitglieder als sichtbares Zeichen der Dankbarkeit auf den Wiener Minoritenplatz ein.

Erstmals absolvierten am 3. April 2014 Mitglieder der Feuerwehr Tulln die Ausbildungsprüfung Atemschutz.
Umluftunabhängige Atemschutzgeräte sind heutzutage bei Brandeinsätzen unabdingbar. Um für Atemschutzeinsätze optimal vorbereitet zu sein haben 15 Feuerwehrmitglieder, welche sich u.a. einer wiederkehrenden ärztlichen Untersuchung zu unterziehen haben, während der Wintermonate gemeinsam für die Ausbildungsprüfung trainiert, wobei diese eine Qualitätskontrolle des aktuellen Ausbildungsstandes aber auch zur Vertiefung und Erhaltung der Kenntnisse für den Atemschutzeinsatz dient.
Entgegen Leistungsbewerben wird bei Ausbildungsprüfungen kein Wert auf das Erreichen von Bestzeiten gelegt. Die laut Bestimmungen vorgegebenen Sollzeiten dienen lediglich dazu eine raschere Einsatzbereitschaft erzielen zu können. Im praktischen Teil der Ausbildungsprüfung Atemschutz wird daher besonderes Augenmerk auf die korrekte Gerätebedienung und die Zusammenarbeit innerhalb der Ausbildungsgruppe gelegt.

Beim diesjährigen Feuerwehrausflug ging es am 05.07.2014 morgens vom Tullner Feuerwehrhaus nach Mold, wo der Ausflug im Landgasthof Knell mit einem Frühstück startete.
Gestärkt ging es weiter ins tschechische Budweis um die bekannte Brauerei Budweiser Budvar zu besichtigen und danach in der Bierstube der Brauerei das Mittagessen einzunehmen. Danach ging es mit dem Bus nach Schönberg am Kamp, wo der Besuch einer Österreichischen Straußenfarm auf dem Programm stand. Den Abschluss des Ausfluges bildete ein Besuch beim Heurigen der Fam. Leopold Bauer in Bierbaum am Kleebühel, wo der Ausflug heiter und gemütlich ausklang.

Im Sommer wurde im Keller des Feuerwehrhauses eine Kühlzelle mit knapp 7 m² Nutzfläche errichtet deren Kühlaggregat als Splitgerät im außenliegenden Fensterschacht betrieben wird.
Nachdem sich der Kühlraum ziemlich genau unter dem im Erdgeschoß betriebenen Ausschankbereich befindet werden darin auch die Getränke für die Schankanlage gekühlt gelagert. Die Fertigstellung erfolgte planmäßig wodurch der neue Kühlraum bereits beim Feuerwehrfest im September zur Verfügung stand.

Im Zuge der Erweiterung des seit 2011 betriebenen Kamerasystems wurden im Dezember 2014 ergänzend zwei weitere Videokameras am Feuerwehrareal montiert. Mit diesen beiden HD-Kameras ist u.a. für die Disponenten der fallweise besetzten Nachrichtenzentrale das Außenareal einsehbar.

Das Feuerwehrhaus der Stadtfeuerwehr wurde bereits im Zuge der Errichtung mit einem hauseigenen Notstromaggregat ausgestattet. Da jedoch der Bedarf an elektrischer Energie in den letzten Jahren gestiegen ist, wurde im Herbst 2014 der damals gebraucht angeschaffte Generator ausgetauscht. Neben einer Leistungssteigerung auf 45 kVA wurde auch die Anlagensteuerung auf den modernsten Stand gebracht, wodurch ein automatischer Anlauf bei einem Netzausfall eingerichtet werden konnte.

Im Berichtsjahr 2014 wurden von der Stadtfeuerwehr 240 Technische Einsätze, 106 Brandeinsätze und 68 Sicherungsdienste und Brandsicherheitswachen geleistet. Der Mannschaftsstand betrug zu Jahresende 70 aktive Feuerwehrmitglieder, 23 Reservisten und 12 Mitglieder der Feuerwehrjugend.

 

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2015

Im Rahmen eines Festaktes am 27.04.2015 in Laimbach wurden Dankesurkunden und Auszeichnungen für den mehrtägigen Einsatz bei der Eiskatastrophe im Waldviertel übergeben.

Kommandantstellvertreter Gerhard Müller konnte für die Mitglieder der Stadtfeuerwehr Tulln eine Dankesurkunde von Landesrat Dr. Stephan Pernkopf und Landesbranddirektor Dietmar Fahrafellner übernehmen.

Feuerwehrmann Gerald Federmann und Oberverwalter Hans Payer erhielten in Würdigung des bei der Bekämpfung der Eiskatastrophe im Dezember 2014 im Waldviertel geleisteten aufopfernden Einsatzes die Medaille des Landes Niederösterreich für Katastropheneinsatz verliehen.

 

Am 11.05.2015 absolvierten drei Bootsbesatzungen der Stadtfeuerwehr die Ausbildungsprüfung "Feuerwehrboote".

Die Einsatzboote der Feuerwehr sind bei Einsätzen auf Gewässern und hier im Besonderen auf der Donau ein wesentlicher Faktor für eine positive Erfüllung der Aufgaben. Die Schiffsführer und Bootsbesatzungen sind daher gefordert ihr Wissen und Können immer wieder zu trainieren. Ziele dieser Ausbildungsprüfung sind die Fertigkeiten von Feuerwehrschiffsführern und Bootsmännern zu festigen und zu perfektionieren. Dabei ist es, anders als bei Leistungsbewerben, nicht wichtig, dass dies in einer vorgeschriebenen Zeit erreicht wird, wichtig ist der Einsatzerfolg. Im Vordergrund steht das richtige und sicherheitsbetonte Arbeiten mit den Feuerwehrbooten.

Am 04. Juli 2015 wurde wieder ein “Feuerwehrausflug“ organisiert. Bereits morgens ging es vom Tullner Feuerwehrhaus mit dem Autobus nach Krems an der Donau, wo der Ausflug mit einem genüsslichen Frühstück im Restaurant Wellenspiel startete. Danach ging es auf der MS Austria der Reederei Brandner auf der Donau durch das Weltkulturerbe Wachau stromaufwärts bis nach Melk.

Dort teilte sich die Gruppe und während die einen das ehrwürdige Benediktinerkloster Stift Melk im Rahmen einer Besichtigung erkundeten, ging es für die anderen nach Rantenberg bei Emmersdorf, wo eine umfangreiche “Prüfung“zum Eselführerschein im Wachauer Eselabenteuer folgte.

Den Abschluss des Ausfluges bildete ein Besuch beim Dorfheurigen der Fam. Leopold Bauer in Bierbaum am Kleebühel wo der Ausflug heiter und gemütlich ausklang.

Anläßlich der Weihnachtsfeier am 18. Dezember erfolgte die offizielle Schlüsselübergabe für das neue Vorausrüstfahrzeug im Eingangsbereich der Tullner Rosenarcade durch Vizebürgermeister KommR Harald Schinnerl und die für das Feuerwehrwesen zuständige Stadträtin Susanne Stöhr-Eißert, sowie die feierliche Fahrzeugsegnung durch Feuerwehrkurat Pfarrer Anton Schwinner.

Bei dem Einsatzfahrzeug handelt es sich um einen durch die NÖ Landesregierung und ASFINAG subventionierten Ford F350 XL CrewCab.

Nach der Angebotsprüfung und Abschluss der Bestbieterermittlung, im Rahmen der öffentlichen Ausschreibung entsprechend dem Bundesvergabegesetz, wurde die Firma Rosenbauer Österreich GesmbH mit der Lieferung des Komplettfahrzeuges beauftragt, welche den feuerwehrtechnischen Aufbau in ihrem niederösterreichischen Werk in Neidling-Pultendorf produzierte.

 

Im Berichtsjahr 2015 wurden von der Stadtfeuerwehr 254 Technische Einsätze, 79 Brandeinsätze und 84 Sicherungsdienste und Brandsicherheitswachen geleistet. Der Mannschaftsstand betrug zu Jahresende 71 aktive Feuerwehrmitglieder, 22 Reservisten und 9 Mitglieder der Feuerwehrjugend.

 

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2016

Anfang des Jahres wurden im Land Niederösterreich die periodischen Wahlen der  Feuerwehrkommanden durchgeführt. Da Feuerwehrkommandant Ernst Ambrozy und sein Stellvertreter Gerhard Müller für eine neuerliche Wahl - wie bereits zuvor angekündigt - nicht mehr kandidierten, sollten diese Funktionen in der Mitgliederversammlung vom 15.01.2016, neu besetzt werden. Für die Wahl des Feuerwehrkommandanten war jedoch keiner der vorgeschlagenen Feuerwehrmitglieder bereit eine mögliche Wahl anzunehmen, wodurch diese nicht durchgeführt werden konnte. Vom Wahlleiter, Vizebürgermeister KommR. Harald Schinnerl, wurde daher der Wahlvorgang abgebrochen um Zeit für weitere Sondierungsgespräche zu geben. Für die Zwischenzeit wurde das scheidende Kommando mit der Führung der Feuerwehr bis zu einem neuerlichen Wahltermin betraut.

Am Montag, dem 11. April 2016, fand im Minoritensaal des Tullner Rathauses eine Mitgliederversammlung der Stadtfeuerwehr Tulln, mit der Neuwahl des Feuerwehrkommandos statt.
Nach der Feststellung der Beschlussfähigkeit übernahm Vizebürgermeister KommR. Harald Schinnerl den Vorsitz der Mitgliederversammlung um die, bei der Mitgliederversammlung am 15.01.2016 abgebrochene, Wahl eines neuen Feuerwehrkommandos für die nächste Funktionsperiode wieder Aufzunehmen und zu Leiten. Die letzten Wochen konnten erfolgreich für Sondierungsgespräche genutzt werden, sodass für die Wahl des Feuerwehrkommandanten als auch für den Feuerwehrkommandant-Stv. Kandidaten gefunden wurden. Ernst Ambrozy stellte sich zur neuerlichen Wahl zum Feuerwehrkommandant und wurde in seiner Funktion bestätigt. Zum Feuerwehrkommandant-Stv. wurde Dr. Alfred Eisler gewählt. Zum Leiter des Verwaltungsdienstes wurde wieder Hans Payer bestellt.

Von 03. Bis 05. Juni 2016 organisierte die Stadtfeuerwehr Tulln das Bezirkslager der Feuerwehrjugend sowie den Bezirks-Feuerwehrjugendleistungsbewerb. 16 Jugendgruppen mit 119 Jugendlichen und 47 Betreuern der Feuerwehren des Bezirks folgten der Einladung der Stadtfeuerwehr ins Tullner Aubad.

In diesem Jahr wurde für Samstag, den 02. Juli 2016, wieder ein “Feuerwehrausflug“ organisiert. Bereits um früh morgens ging es vom Tullner Feuerwehrhaus mit dem Autobus nach St. Pölten, wo der Ausflug mit einer Fahrt im Panoramawagen „Himmelstreppe“ startete. Nach zwei Stunden Fahrzeit mit der Mariazellerbahn ging es mit dem Sessellift zur Bergstation der Gemeindealpe. Am Gipfel angekommen, wurde das Mittagessen bei herrlicher Aussicht über das Ötschergebiet im „Terzerhaus“ serviert.
Gestärkt ging es mit Mountaincarts und Monsterrollern – getreu dem Motto „mit'm Lift aufe - mit Schwung owa“ - rasant ins Tal. Die knapp fünf Kilometer lange Rollerstrecke schlängelt sich von der Mittelstation durch Wald und Wiese bis zur Talstation. Jener Teil der Gruppe, der lieber den eigenen Beinen vertraute, hatte die Möglichkeit einen der Wanderwege, oder den ehrwürdigen Wallfahrtsort Mariazell zu erkunden.
Den Abschluss des Ausfluges bildete ein Besuch beim Dorfheurigen der Fam. Leopold Bauer in Bierbaum am Kleebühel wo der Ausflug bei Live-Musik heiter und gemütlich ausklang.

Im Berichtsjahr 2016 wurden von der Stadtfeuerwehr 213 Technische Einsätze, 112 Brandeinsätze und 84 Sicherungsdienste und Brandsicherheitswachen geleistet. Der Mannschaftsstand betrug zu Jahresende 72 aktive Feuerwehrmitglieder, 22 Reservisten und 13 Mitglieder der Feuerwehrjugend.

 

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2017

Am Freitag, dem 20. Jänner 2017, fand im Hotel Römerhof eine Mitgliederversammlung der Stadtfeuerwehr Tulln mit Tätigkeitsberichten der Chargen, Sachbearbeiter und des Feuerwehrkommandos sowie die Neuwahl des Feuerwehrkommandanten statt.
Vizebürgermeister KommR. Harald Schinnerl übernahm den Vorsitz der Mitgliederversammlung um die Wahl eines neuen Feuerwehrkommandanten zu leiten. Dies wurde erforderlich, da Feuerwehrkommandant Ernst Ambrozy im Dezember 2016 aus gesundheitlichen Gründen seine Funktion zurück legte und daher diese neu besetzt werden muss. Für die Wahl des Feuerwehrkommandanten war jedoch keiner der vorgeschlagenen Feuerwehrmitglieder bereit eine mögliche Wahl anzunehmen, wodurch diese nicht durchgeführt werden konnte. Vom Wahlleiter wurde daher der Wahlvorgang abgebrochen um Zeit für weitere Sondierungsgespräche zu geben.
Für die Zwischenzeit wurde Feuerwehrkommandant-Stv. Dr. Alfred Eisler mit der Führung der Feuerwehr bis zu einem neuerlichen Wahltermin betraut.

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